Die Portraitfotografie ist ein sehr beliebter Zweig der Fotografie. Zugleich handelt es sich um einen sehr vielfältigen Bereich, denn Passfotos zählten genauso zu den Portraits wie Modelfotos oder viele Bilder aus der Straßenfotografie. Diese Seite soll ein paar Tipps und Tricks für erfolgreiche Portraitaufnahmen geben.

Technik

Linse

Idealerweise verwendet man für die Portraitfotografie eine Festbrennweite mit einer möglichst kleinen Blendenzahl. Mit einer solchen Linse kann man das Gesicht des Models optimal vom Hintergrund freistellen, da dieser auf Grund der Tiefenschärfe verschwommen erscheint. Linsen mit verstellbarer Brennweite haben meist eine massiv größere Blendenzahl, eine schlechtere Qualität und sie sind zum Teil massiv teurer. Es lohnt sich also, eine spezielle Linse für die Portraitfotografie anzuschaffen.

Reflektor

Um ein Portrait optimal auszuleuchten, bietet sich die Verwendung eines Reflektors an. Dieser reflektiert, wie der Name schon sagt, Licht aus der Umgebung und leitet es gezielt auf das Model. Somit können störende Schatten aufgehellt werden und generell ein gleichmäßiger ausgeleuchtetes Bild erzeugt werden.

Blitz

Ähnlich wie der Reflektor dient auch der Blitz der Aufhellung des Fotos, er ist aber nicht auf natürliches Licht angewiesen. Je nach Anspruch und Aufgabe kann ein simpler Aufsteckblitz oder eine komplexe Blitzanlage verwendet werden.

Komposition

Fokus

Der Fokus sollte bei einem Portrait immer auf den Augen liegen. Die Blende und damit die Tiefenschärfe werden in der Regel so gewählt, dass das Gesicht scharf erscheint, während der Hintergrund verschwimmt. Ausnahmen sind Portraits, bei denen auch der Hintergrund eine wichtige Rolle spielt, zum Beispiel bei der Reisefotografie. Hier sollte eine größere Blendenzahl gewählt werden, der Fokus bleibt aber auf den Augen.

Ausdruck

Da bei der Portraitfotografie das Model im Zentrum steht, ist auch sein Gesichtsausdruck von zentraler Bedeutung. Für Passfotos muss natürlich ein neutraler Ausdruck gewählt werden, bei allen anderen Aufnahmen ist man frei in der Wahl des Gesichtsausdrucks. Ein Lächeln kann dabei genauso gut wirken wie ein ernster Gesichtsausdruck.